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Dienstmützen

Eine umfangreiche Sonderschau zeigt im Rathaus-Museum Hirschlanden "Dienstmützen aus aller Welt". Bei der Ausstellungseröffnung zeigten sich die zahlreichen Gäste, Bürgermeister Gerhard Baar und Ortsvorsteher Martin Herrmann vom Sammler-Fleiß und Ideenreichtum von Walter Geisler beeindruckt.

Ausstellung_DienstmuetzenDer Mützen-Sammler aus Hirschlanden hat in mehr als vier Jahrzehnten rund 300 Mützen aus aller Welt zusammengetragen. "Das Besondere an dieser umfangreichen Sammlung ist nicht die große Zahl der Exponate, sondern die Art, wie Walter Geisler an viele der Dienstmützen herangekommen ist", sagte Ortsvorsteher und Museumsvereinsvorsitzender Martin Herrmann bei seiner Einführung in die Ausstellung.

Als Zugbegleiter zahlreicher Sonderfahrten der Bundesbahn sei Geisler in alle europäischen Länder gereist. Dort habe er die Mützen den Trägern "vom Kopf herunter abgeschwatzt".

Deshalb habe jedes der gezeigten Exponate eine eigene Geschichte.

"Durch den Charme von Walter Geisler und seine Überredungskunst ist so eine außergewöhnliche Sammlung entstanden, von der in der Ausstellung 130 Exemplare gezeigt werden", sagte Ortsvorsteher Herrmann. Walter und Helga Geisler erläuterten, dass sie viele Mützen aus dem Ostblock, in der Zeit des Kalten Krieges, unter abenteuerlichen Bedingungen in den Westen geschmuggelt haben.

Die Ausfuhr von Dienstmützen aus der UdSSR und anderen Ostblock-Staaten sei unter Strafe verboten gewesen. Um nicht entdeckt zu werden, hätten sie die Mützen in ihre Einzelteile zerlegt und zwischen Wäscheteilen im Reisegepäck versteckt. "Ich habe oft an den Grenzen gezittert und war jedes Mal heilfroh, wenn die Mützen nicht entdeckt wurden", bekannte Helga Geisler. Bürgermeister Gerhard Baar zeigte sich erfreut, dass die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und dankte dem Ehepaar Geisler. Der Rosenberger Bürgermeister lobte das Engagement des Museumsvereins von Hirschlanden, der mit zahlreichen ideenreichen Ausstellungen das kulturelle Leben der Gemeinde bereichere

. "Es ist hervorragend, was der Ortschaftsrat und der Museumsverein aus dem alten Rathaus nach dem Umbau gemacht haben. Hier ist mit der Gaststätte und dem Museum eine Stätte der Begegnung entstanden, die rege genutzt wird", sagte Gerhard Baar. Die Ausstellung zeigt neben Eisenbahner-Mützen aller europäischen Länder und des ehemaligen Ostblocks auch Dienstmützen aus China und Indien. Ergänzt wird die Schau mit einigen Offiziers-Mützen aus dem Dritten Reich und Pickelhauben des Kaiserreichs. In einer kleinen Nebenausstellung sind Orden und Ehrenzeichen der DDR zu sehen. Nachdem die Rathaus-Brauerei seit mehreren Monaten in Betrieb ist, nutzten zahlreiche Ausstellungsgäste die Möglichkeit, das vom Ortschaftsrat Hirschlanden selbst gebraute "Hirschbräu" in der Museums-Gaststube zu testen. her

Die Dienstmützen-Ausstellung ist noch einmal am Sonntag, 19. April, zu sehen.

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